"Zuerst verzockt der VP-Finanzlandesrat Sobotka mehr als eine Milliarde Euro an Wohnbaugeldern an den internationalen Finanz- und Spekulationsmärkten, dann soll durch Kürzungen der Wohnbauförderung von über 86 Mio. Euro den jungen Menschen das Geld direkt aus der Tasche gezogen werden“, ärgert sich Jugendgemeinderat und JG-Obmann Michael Braitner.
Von 3.485 geförderten Wohneinheiten 2008 gab es bis 2010 fast eine Halbierung auf nur noch 1.839 geförderten Wohneinheiten. Dazu wurde 2011 eine weitere Kürzung der Fördermittel von über 86 Mio. Euro von der ÖVP beschlossen – das wären fast 800 Startwohnungen für „Junges Wohnen“.
„Genau diese Wohnungen brauchen wir aber, denn es gibt bei Jugendlichen und Jungfamilien enormen Bedarf an günstigen Startwohnungen, so auch in Neulengbach!“ sind sich JGR Braitner und GR Fischer einig. "Auch ich halte die Forderungen nach leistbarem Wohnen, so wie ich sie gemeinsam mit der St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft im Hochenbichlerhof realisieren konnte für eine zentrale Forderung der Jungen Generation. Es gilt das Gleiche wie bei der Bildung: in unsere Jugend zu investieren, ihr eine gute Ausbildung zu ermöglichen und sie dabei zu unterstützen, dass sie sich raus aus dem "Hotel Mama" traut ist eine gute Investition in unsere eigene Zukunft!", so STRin Beate Schasching zu der Aussage von den jungen SPÖ Gemeinderäten.
Die Junge Generation fordert das Aufstocken der Fördermittel für „Junges Wohnen“ für Jugendliche und Jungfamilien auch in Neulengbach. Hier ist die ÖVP NÖ gefordert, endlich etwas zu unternehmen, anstatt die Förderungen an Spekulationsmärkten zu versenken!
Am Foto v.l.n.r.: Michael Braitner, Bettina Hackl, Markus Kiebl, Erich Fischer, Eva Braitner, Cornelia Ulrich und Mario Drapela